Die Landforscher

  • Forschung

    Wissenschaftliche Untersuchungen, Gutachten und Instrumente
  • Projekte

    Gemeinsam lernen und neue Wege beschreiten
  • Tagungen, Workshops und Vorträge

    Wissen austauschen und Dialog fördern
  • Facilitation und Konfliktbearbeitung

    Veränderungsprozesse begleiten - Teambildung erleichtern

Im Netzwerk forschen

Die Landforscher sind ein Netzwerk unabhängiger und freiberuflicher Forschungsbüros. Zusammen bringt uns die Leidenschaft, Grenzen zwischen Forschung und Praxis zu überschreiten. Wir sind fachlich breit aufgestellt, bearbeiten komplexe Fragestellungen und haben ein großes Netzwerk an Praxispartnern.

Praxis und Forschung verbinden

Forschungsfragen zusammen mit den verschiedenen Akteuren entwickeln. Projekte mit Praxis und Fachexperten in allen wichtigen Arbeitsphasen eines Projektes realisieren.

Dialog auf Augenhöhe

Wandel braucht alle Perspektiven und die Anerkennung von Diversität. Auf diesen Grundsätzen beruht unsere Arbeit.

Handlungsspielräume erweitern

Unsere Forschungspraxis trägt dazu bei, Prozesse der Selbstorganisation zu stimulieren (Empowerment). Sie ermöglicht neue Kooperationen und Netzwerke und damit eigenständige Umsetzungsprozesse  unter den Akteuren.

Konflikte bearbeiten - Beziehungen stärken

Wir unterstützen Organisationen und Einzelpersonen in ihren Veränderungsprozessen und Beziehungen. Dazu haben wir ein vielfältiges Handwerkszeug zur Moderation großer und kleiner Gruppen, zur Lösung von Konflikten und zur Entwicklung von Zusammenarbeit.

Aktuelles

EIP-Projekt Entflechtung der Schlachtverfahren für Rinder und kleine Wiederkäuer startet in Hessen

Stressfreie Schlachtung ist das Ziel des zum Januar 2017 gestarteten Europäischen Innovationspartnerschaftsprojektes in Hessen. In der dazu gebildeten Gruppe „Extrawurst“ arbeiten Landwirte, Metzger, Forschung, Verbände und Verwaltung eng zusammen. Am 28. Februar übergab die Hessische Agrarministerin Priska Hinz dem Projekt den offiziellen Förderbescheid.
                                Ziel des Vorhaben ist die Schlchtung von nicht ganzjährig im Freien gehaltenen Tieren. für diese ist die sogenannte Weideschlachtung nach § 12 der Tier-Lebensmittelhygieneverordnung (TierLMHV) nicht gültig. Um dieses Vorhaben durchführen zu können, muss die vom Schlachtunternehmen durchgeführte und verantwortete Schlachtung entkoppelt werden. Mehr Informationen

Projektsteckbrief
Flyer außen
Flyer innen
Presseerklärung
Das Vorhaben  wird gefördert vom Land Hessen und dem Europäischen Innovationsfonds für die Entwicklung der ländlichen Räume.



Weiterführende Informationen zum Schlachten im Haltungsbetrieb

 

Studie zu Milcherzeugungskosten in Luxemburg veröffentlicht

Das BAL hat im Auftrag der luxemburgischen Milcherzeugerorganisation Luxemburg Dairy Board (LDB) die Milcherzeugungskosten in dem Benelux-Staat ermittelt. Diese wurden am 21.10.2016 auf einer Pressekonferenz in Luxemburg vorgestellt. Mit dieser Studie konnte das vom European Milk Board (EMB) ins Leben gerufene Verbundprojekt mittlerweile auf das siebte europäische Land ausgeweitet werden. Für den Benelux-Staat wurde für das Jahr 2015 ein Produktionsaufwand von 44 Cent pro Kilogramm erzeugter Milch ermittelt. Der durchschnittliche Milchpreis betrug für den gleichen Zeitraum jedoch nur 28,73 Cent. Im Durchschnitt sind die Erzeugungskosten 2015 zu 35 % nicht gedeckt.

 Details zu den europäischen Kostenstudien

Milch Marker Index für 1/2017 am 15. April 2017 veröffentlicht

Der Milch Marker Index (MMI) wird vom Büro für Agrarsoziologie und Landwirtschaft (BAL) ergänzend zur Studie " Was kostet die Erzeugung von Milch?" berechnet. Diese Studie ist ein Teilvorhaben in einem größerem Verbundprojekt von dem Dachverband European Milk Board (EMB) für europäische Milcherzeugerverbände und wurde gemeinsam vom EMB und der MEG Milch Board w.V. in Auftrag gegeben. Im Rahmen der Berechnungen für den Milch Marker Index wird der Stand der Milcherzeugungskosten in vierteljährlichen Abständen aktualisiert und in einer Preis-Kosten-Ratio verdeutlicht, inwieweit das "Milchgeld" die Produktionskosten abdeckt. Die Berechnungen basieren auf den amtlichen Daten des Informationsnetzes Landwirtschaftlicher Buchführungen (INLB) der EU und des Statistischen Bundesamtes (Destatis). Der aktuelle MMI vom Januar 2017 liegt mit 105 Indexpunkten deutlich unter dem Jahresdurchschnitt von 108 im Jahr 2016. Im letzten Vierteljahr sind die Milcherzeugungskosten um weitere 1,03 Cent pro Kilogramm auf 43,74 Cent gesunken. In diesen Zahlen zeigt sich das fortdauernde Bemühen der Milcherzeugungsbetriebe um Kostensenkungen angesichts eines Milchauszahlungspreises, der mit 33,76 Cent pro Kilogramm Milch immer noch rd. 10 Cent von einer Kostendeckung entfernt ist. Weiterführende Informationen

Internationale Abschlusstagung zur Wirtschaftlichkeit einer kraftfutterarmen Milchviehhaltung

In Kooperation mit der ABL e.V. Baden-Würrtemberg haben das BAL, das Kasseler Institut für ländliche Entwicklung e.V. und die Internationale Forschungsgesellschaft e.V. des Breitwiesenhofes eine zweitägige Abschlusstagung im Grünlandzentrum in Aulendorf durchgeführt. Auf der Tagung wurden die Endergebnisse zur Untersuchung zur Wirtschaftlichkeit von Milchviehbetrieben mit einer kraftfutterarmen Fütterung präsentiert. Verschiedene Landwirte stellten an ihren Betrieben vor, wie eine kraftfutterarme Milchviehfütterung umgesetzt werden kann. Weitere Fachbeiträge aus Frankreich, Österreich und der Schweiz machten eine Bewertung der Vor-und Nachteile dieser Wirtschaftsweise aus unterschiedlichsten Perspektiven deutlich. Alle Tagungsbeiträge können auf der Internetseite des Kasseler Institutes abgerufen werden.

 Hier geht es zur Tagungsdokumentation

Forschungsprojekt und Netzwerk zur Wirtschaftlichkeit einer Milchviehhaltung ohne Kraftfutter

Das Büro für Agrarsoziologie und Landwirtschaft (BAL) führte im letzten Jahr gemeinsam mit dem Kasseler Institut für ländliche Entwicklung e.V. und der Internationalen Forschungsgesellschaft e.V. des Breitwiesenhofes eine Untersuchung zur Wirtschaftlichkeit von Milchviehbetrieben mit einer kraftfutterarmen Fütterung durch. Den untersuchten Betrieben gelang es, ohne oder mit wenig Kraftfutter ein höheres Arbeitseinkommen pro Arbeitskraft zu erwirtschaften, als Betriebe mit herkömmlichen Fütterungsmethoden. Aktuell wird ein Netzwerk für den Austausch unter interessierten Praktikern aufgebaut.
Forschungsbericht als PDF

Regionalforen und Workshops zur Förderung regionaler Vermarktung in Hessen

Durchführung von Regionalforen und Workshops zur Vernetzung regionalen Lebensmittelhandwerks und der Akteure regionaler Vermarktung. Aktionsgemeinschaft ECHT HESSISCH und der Vereinigung Ökologischer Landbau in Hessen e.V.
In den drei Regierungsbezirken Hessens werden über je zweimal jährlich stattfindente Foren zu unterschiedlichen Themen Akteure lokalen Lebensmittelhandwerks, Erzeuger, Verarbeiter, Händler sowie Gastronomie zusammengeführt. Ziel des dreijährigen, vom Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz finanzierten Projektes ist es, das Interesse an regionalen Lebensmitteln zu wecken und die hessischen Potenziale besser auszuschöpfen in diesem Bereich. Mitwirkung erfolgt auch bei den Seminaren und Schulungen für Direktvermarkter u.a. zu Themen wie Lebensmittelinformationsverordnung, HACCP, Produktentwicklung und Vermarktung wird für diese Zielgruppe eine stärkere Professionalität angestrebt.
Projektbeginn März 2016  - Laufzeit bis Ende 2018
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Weiterführende Informationen

Büro für Agrarsoziologie und Landwirtschaft (BAL)

Dr. Karin Jürgens
Heiligenstädter Str. 2
37130 Gleichen/Bremke
kj[@]agrarsoziologie.de
Tel.: 05592/927567
Büro für Agrar- und Regionalentwicklung (BAR)

Dr. Andrea Fink-Keßler
Tischbeinstraße 112
34121 Kassel
afk[@]agrar-regional-buero.de
Tel.: 0561/27224